Dänemark

Fotos: Martin Schramme - Keine Verwendung ohne Nachfrage!
letzte Änderung: 04.05.2019

Lego - ein cleveres Konzept für Plastebausteine - sind ein Symbol für die Pfiffigkeit der Dänen. Auch die Filmreihe "Olsenbande" passt in dieses Schema. Völlig konkträr dazu ist der Eindruck von den Hinterlassenschaften aus der Zeit der Besetzung Dänemarks durch das Deutsche Reich. Bis heute liegen an weiten Teilen der Nordseeküste scheinbar unkaputtbare Bunker. Für die Olsenbande boten die Bunker freilich eine perfekte Kulisse für einen ganz großen Coup ("Die Olsenbande fährt nach Jütland").

Hanstholm in Jütland: deutsche Bunker des Atlantikwalls

Bunker in Hanstholm, Foto: Martin Schramme, 2001 Foto: Martin Schramme, 2001 Foto: Martin Schramme, 2001 Foto: Martin Schramme, 2001 Foto: Martin Schramme, 2001

Eines der gigantischsten Wehranlagen der Menschheit errichtete die Organisation Todt entlang der Küste von Frankreich bis nach Norwegen. Der Atlantikwall bestand aus zahlreichen Bunkern, Geschützen und Hafenanlagen. Zahlreiche Reste des fast unkaputtbaren Bollwerkes waren auch 70 Jahre nach ihre Errichtung noch erhalten - dem rauhen Seeklima und diversen Sprengversuchen zum Trotz. Auch an der Westküste Dänemarks erstreckte sich der Atlantikwall. Bekannt wurde er nicht zuletzt durch den Film "Die Olsenbande fährt nach Jütland", wo Egon, Benny und Kjelt mit Hilfe des Generalplans den Offiziersschatz finden und mitnehmen wollen. Gedreht wurde der Film unter anderem in einem Geschützbunker von Hanstholm.

Alle Feinheiten zum Teil "Die Olsenbande fährt nach Jütland" sind bei olsenbandenfanclub.de zu finden.

weitere Links: Museum in Hanstholm, Bunkerfotos in HDR, mehr als 3400 Stellungen des Atlantikwalls

Tivoli (Kopenhagen)

Tivoli in Kopenhagen, Foto: Martin Schramme, 2009 Foto: Martin Schramme, 2009

Der im Sommer 1843 eröffnete Tivoli, ursprünglich Kjøbenhavns Tivoli og Vauxhall, ist einer der ältesten Vergnügungsparks der Welt.

gelbe Siedlung (Kopenhagen)

Foto: Martin Schramme, 2009 Foto: Martin Schramme, 2009 Foto: Martin Schramme, 2009

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Wirtschaft und Leben in Kopenhagen gemäß Brockhaus-Lexikon von 1894
Erster Handels- und Industrieplatz des Königreiches Dänemark. Industrie: Maschinenbau, Textilindustrie, Schiffbau, Eisengießerei, Zuckerraffinerie, Brennerei und andere mit der Landwirtschaft in Verbindung stehende Betriebe, zwei Porzellanfabriken, Möbeltischlerei und Pianofortebau. Handel: Die Handelsflotte zählte (1892) 486 Schiffe, darunter 185 Dampfer und 301 Segler.