Amsdorf (Mansfelder Land, Sachsen-Anhalt)

Artefakte - Denkmale deutscher Geschichte
Fotos: Martin Schramme | Keine Verwendung der Bilder ohne Nachfrage!
letzte Änderung: 16.04.2019

Die Montanwachsfabrik Romonta macht Amsdorf weithin sichtbar und bis heute zum Industriestandort. Das kleine Örtchen, das ursprünglich am Salzigen See lag, erlebte radikale Veränderungen während der Industrialisierung. In der Folge läste der Bergbau den Fischfang ab. Salz und Kohle wurden abgebaut, was mit der Trockenlegung des Sees einherging. Paul Riebeck aus dem nahgelegenen Halle an der Saale gründete 1922 die Fabrik, welche die weltweit einmalige wachshaltige Kohle abbaut und weiterverarbeitet.

Unbekanntes Objekt

Foto: Martin Schramme

Dieser markante Gebäudekomplex unweit der Bahnstrecke Halle-Kassel in Amsdorf stand 2018 bereits viele Jahre leer und verfiel. Wer weiß mehr über dieses Objekt. Bitte melden über dieses Formular!

Betriebe in der DDR
VEB Braunkohlenwerk "Gustav Sobottka"

Wirtschaft in Amsdorf vor 1945
A. Riebeck’sche Montanwerke AG (gegr. 1883, Montanwachsfabrik in Amsdorf seit 1922)

Eintrag im Brockhaus von 1894:

Legende
Gustav Sobottka war Kommunist, Verdienter Bergmann der DDR und von 1949 bis 1951 im Ministerium für Schwerindustrie der DDR Leiter der Hauptverwaltung Kohle.