Roßleben

Artefakte - Denkmale deutscher Geschichte
Fotos: Martin Schramme | Keine Verwendung der Bilder ohne Nachfrage!
letzte Änderung am 19.12.2015

Malzfabrik

Foto: Martin Schramme, 2012 Foto: Martin Schramme, 2012

Gründung 1889 als "Actien-Malzfabrik Goldene Aue" mit Sitz in Roßleben. 1922 Zusammenlegung mit der Malzfabrik Artern, zugleich Sitzverlegung nach Artern und Umfirmierung in "Vereinigte Malzfabriken Goldene Aue AG". 1948 enteignet und als Volkseigener Betrieb (VEB) weitergeführt.

Grubenrettungsstelle (Kombinat Kali)

Foto: Martin Schramme, 2012 Foto: Martin Schramme, 2012

Die Arbeit unter Tage war zu jeder Zeit eine gefährliche Arbeit. Im Zuge des technischen Fortschritts und des Abbaus in immer größeren Tiefen gingen Wissenschaftler und Bergleute intensiver der Frage nach, wie Bergleute im Falle eines Grubenunglücks zu retten wären. Dabei war vor allem auch die Frage zu lösen, wie die Bergleute gegen giftige Gase zu schützen sind. Anfang des 20. Jahrhunderts war dann die Atemschutztechnik so ausgereift, dass sie vermehrt zum Einsatz kam. Georg Albrecht Meyer, ein Bergmann im Ruhrgebiet, hatte ein Zweifalschenatemgerät entwickelt und für die freiwilligen Rettungsmannschaften den Namen "Grubenwehr" vorgeschlagen. Über Tage kamen diese Wehren in Grubenrettungsstellen unter.

Betriebe in der DDR (1949-1990)
Buna Betrieb Roßleben-Wiehe (VEB Chemische Werke Buna, Schkopau)
VEB Häckelwerk Roßleben
VEB Kali-Werk Heinrich Rau Roßleben

Wirtschaft und Leben in Roßleben vor 1945
Eintrag im Brockhaus-Lexikon von 1894: Dorf im Regierungsbezirk Merseburg. Am linken Ufer der Unstrut und an der Nebenlinie Naumburg-Artern der Preußischen Staatsbahnen. Post, Telegraph. Fabriken für landwirtschaftliche Maschinen, Zucker und Malz, bedeutende Handelsmühle, Brauereien, Molkerei, Kunst- und Handelsgärtnereien.