Lederfabriken

Artefakte - Denkmale deutscher Geschichte
Fotos: Martin Schramme | Keine Verwendung der Bilder ohne Nachfrage!
letzte Änderung am 30.06.2017

Lederfabrik Georg Meinke (seit 1951 VEB Lederfabrik Burg)

Foto: Martin Schramme, 2014 Foto: Martin Schramme, 2014 Foto: Martin Schramme, 2014 Foto: Martin Schramme, 2014 Foto: Martin Schramme, 2014

Im Adressbuch von Burg bei Magdeburg aus dem Jahr 1932 sind für die Lederfabrik an der Franzosenstraße 28/32 Georg Meinke und Walter Gosse als Inhaber angegeben sowie Carl Tilger als Prokurist. In der DDR hieß die Firma seit 1951 VEB Lederfabrik Burg.

Glacélederfabrik Burg

Glacelederfabrik Burg, Foto: Martin Schramme, 2014
Foto: Martin Schramme, 2014 Foto: Martin Schramme, 2014

Glacé-Gerberei ist eine spezielle Form der Weißgerberei. Die Gerber verarbeiten dabei Ziegen- oder Lammfelle. Das Leder kommt bevorzugt in der Handschuhherstellung zum Einsatz. Diese Technik war die im Frankreich des 18. Jahrhunderts aufgekommen.

Lederfabrik Nossen (Sämisch Leder)

Foto: Martin Schramme, 2015 Foto: Martin Schramme, 2015 Foto: Martin Schramme, 2015 Foto: Martin Schramme, 2015 Foto: Martin Schramme, 2015 Foto: Martin Schramme, 2015

1830 gründete Carl Heinrich Müller Nossens erste Lederfabrik. Der Familienbetrieb Sämisch Leder stellte auch im Jahre 2015 noch Lederwaren her. Im August 2002 war die Fabrik vom Hochwasser schwer betroffen.

Lederfabrik Heinrich Berger & Co. / VEB Freitaler Lederfabrik

Foto: Martin Schramme, 2016 Foto: Martin Schramme, 2016 Foto: Martin Schramme, 2016 Foto: Martin Schramme, 2016 Foto: Martin Schramme, 2016 Foto: Martin Schramme, 2016 Foto: Martin Schramme, 2016

Das große Hauptgebäude der ehemaligen Lederfabrik ist der Rest eines Gebäudeensembles, steht unter Denkmalschutz und wurde 2014 von der Stadt Freital gekauft.

VEB Lederfabrik Camburg, vormals Lederfabrik Jacob & Söhne KG

Foto: Martin Schramme, 2013

Die Lederfabrik war zu DDR-Zeiten der größte Umweltverschmutzer. Die Abwässer flossen ungeklärt in die Saale. Ende des Jahres 1984 wurde eine neue Gerbmaschine getestet. 2014 berichtete die Ostthüringer Zeitung davon, dass zwei junge Leute planen, das alte Lederfabrikgebäude zu einem Mehrgenerationenhaus mit Burgblick zu machen. Allerdings fehlte noch das Geld.

VEB Leder- und Plastverarbeitungswerke Dresden, Werk 7 Neustadt (Orla) - Verwaltungsgebäude an der Wimmlerstr.

Foto: Martin Schramme, 2014 Foto: Martin Schramme, 2014

Der VEB Leder- und Plastverarbeitungswerke Dresden, Werk 7 Neustadt (Orla) war ein Betrieb des VEB Kombinat Lederwaren Schwerin. Herstellung von Textilledern, Beriemungen, Arbeitsschutzartikeln.

VEB Lederwaren, Betrieb des VEB Lederverarbeitung Hohenleuben

Foto: Martin Schramme, 2014 Foto: Martin Schramme, 2014

Zum Produktionsprogramm des VEB Lederverarbeitung in Neustadt an der Orla gehörten Geschäftsmappen (Aktentaschen), Herrentaschen, Kofferriemen und Kofferanhänger, kunstgewerbliche Bekleidung und Souvenirs.

VEB Lederwerke Einheit, 1864 gegr. als Lederfabrik Emil Brüderlein

Foto: Martin Schramme, 2014 Foto: Martin Schramme, 2014 Foto: Martin Schramme, 2014 Foto: Martin Schramme, 2014

1864 gründete Emil Brüderlein eine Lacklederfabrik. Es dauerte einige Zeit, bis er Grundstücke erworben und bebaut hatte. Um 1898 war er mit den nötigen Gebäuden am Start. Brüderlein wurde zum Lederkönig von Pößneck und setzte seit 1900 ein Schnellgerbverfahren ein. Nach dem Tod von Emil Brüderlein 1901 setzten dessen Söhne Emil und Arno die Geschäfte fort. Später übernahm Artur Merx, Sohn des eingeheirateten Heinrich Merx, die Fabrik. 1954 wurde der Betrieb enteignet, zum VEB Lederwerke Einheit umgestaltet und auf Schweinsleder umgestellt.