Johannashall

Artefakte - Denkmale deutscher Geschichte
Fotos: Martin Schramme | Keine Verwendung der Bilder ohne Nachfrage!
letzte Änderung am 30.04.2017

Kalibergwerk Johannashall

Foto: Martin Schramme, 03.2010 Foto: Martin Schramme, 03.2010 Foto: Martin Schramme, 2017 Foto: Martin Schramme, 2017 Foto: Martin Schramme, 2017

Johannashall ist ein 1894 begonnener und 1922 stillgelegter Kali- und Steinsalzschacht. Der Bergbau auf der Höhe am Saaletal oberhalb von Kloschwitz und gegenüber von Wettin war stets von schweren Abbaubedingungen begleitet. Anhand der verbliebenen Reste ist das doch beachtliche Ausmaß der ursprünglichen Förderanlagen kaum mehr vorstellbar. Für ein bis zu 20 Meter mächtiges Kalisalzlager wurde 542 Meter tief gebohrt und 1903/04 gleich vor Ort eine Düngemittelfabrik errichtet. Ein ausführlicher Bericht zum Schacht ist auf der wunderbaren Bergbauseite kupferspuren.eu zu lesen. Zur Bergbaugewerkschaft Johannashall gehörte indes noch eine Förderanlage in Wils bei Beesenstedt. 2017 war das alte Bergwerk von Johanneshall wie seit Jahrzehnten schon Sperrzone.