Flöha (Sachsen)

Artefakte - Denkmale deutscher Geschichte
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letzte Änderung: 21.06.2016

Baumwollspinnerei Flöha

Foto: Martin Schramme, 2015 Foto: Martin Schramme, 2015 Foto: Martin Schramme, 2015 Foto: Martin Schramme, 2015

Die Textilindustrie war einst eine Schlüsselindustrie in Sachsen. Die Baumwollspinnerei in Flöha gehört gleichwohl zu den beeindruckendsten Industriebauten der Branche.

Papierfabrik / VEB Buntpapierfabrik Flöha

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Kinder haben in der DDR gern gebastelt und so konnte es sein, dass ihr Papier aus Flöha kam. Nach dem Ende des Sozialismus 1990 im Osten Deutschlands folgte die Privatisierung. 1992 erwarb Huchtemeier aus Dortmund die Fabrik. Um 1750 war in Leipzig Deutschlands erste Buntpapierfabrik entstanden.

Lichtspiele Flöha

Foto: Martin Schramme, 2015

Die Kinos nannte man früher oft Lichtspieltheater oder Lichtspiele.

Betriebe in der DDR (1949-1990)
VEB Bau Flöha
VEB Baumwollspinnerei Flöha
VEB Buntpapierfabrik Flöha
VEB Fahrzeugelektrik Flöha
VEB Feinbackwaren Flöha
VEB Feinseidenzwirnerei Flöha
VEB Holzverarbeitung Flöha (VEB Mö ;belkombinat Zeulenroda)
VEB Kommunale Wohnungsverwaltung Flöha
VEB Texturseidenwerk Flöha (VEB Kombinat Trikotagen Karl-Marx-Stadt)
VEB Vereinigte Baumwollspinnereien und Zwirnereien Flöha (VEB Kombinat Baumwolle)

Wirtschaft und Leben in Flöha vor 1945
Eintrag in das Brockhaus-Lexikon von 1894: Oberhalb des Einflusses der Flöha in die Zschopau, in reizendem Thalkessel, an den Linien Dresden-Cehmnitz, Chemnitz-Annaberg und Flöha-Pockau-Lengefeld der Sächsischen Staatsbahnen. Post zweiter Klasse, Telegraph. Baumwollspinnerei, Kesselschmiede, Holzpappenfabrik, Tischlereien, Glaserei, Seilereien, Dampfschneidemühle, Holzschleiferei, vier Ziegeleien, Kohlenschächte, bedeutende Lehmlager, zahlreiche Steinbrüche, in welchen Porphyr, Thon- und Glimmerschiefer, Gneis und Sandstein gebrochen wird, und Handelsgärtnerei. Die Flöha und die Zschopau sind sehr fischreich, namentlich an Forellen. Flöhathalbahn: Sächsische Staatseisenbahn von Chemnitz und Flöha über Marienberg nach Reitzenhain (Grenze) mit Zweigbahn Pockau-Olbernhau (1875 eröffnet); die Fortsetzung nach Komotau in Böhmen bildet einen Teil der Buschtiehrader Eisenbahn.