Auma (Thüringen)

Artefakte - Denkmale deutscher Geschichte
Fotos: Martin Schramme | Keine Verwendung der Fotos ohne Nachfrage!
letzte Änderung: 04.09.2017

Die erste urkundliche Erwähnung Aumas datiert auf das Jahr 1331. Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Ort zur "Sommerfrische", also zu einem Kurort für die Menschen größerer Städte.

Wappen der Stadt Auma

Foto: Martin Schramme, 2014

Wiese, drei "Tannen" und ein Eichhörnchen sind auf dem Wappen von Auma zu sehen.

HOG Hotel "Goldener Anker"

Foto: Martin Schramme, 2014 Foto: Martin Schramme, 2014 Foto: Martin Schramme, 2014 Foto: Martin Schramme, 2014 Foto: Martin Schramme, 2014 Foto: Martin Schramme, 2014

Gerade noch so zu erkennen ist die Aufschrift: Hotel "Goldener Acker" HOG. Vor dem ehemaligen Hotel steht ein alter Hydrant von Bopp & Reuther Mannheim. Im Jahr 2014 gab es die Firma Bopp und Reuther in Mannheim noch immer. 1872 nahmen Carl Bopp und Carl Reuther die Gründung einer Spezialfabrik für Pumpen und Schwerarmaturen vor. Aus Mannheim-Waldhof kamen im Jahr 1900 immerhin 60 Prozent der Weltproduktion an Wasserschiebern. 1932 erfanden Bopp & Reuther den Ovalradzähler, einen bis heute bedeutsamen hochgenauen Flüssigkeitsvolumenzähler. Von 1898 bis 1940 baute das Unternehmen Hydranten.

Fabrik

Foto: Martin Schramme, 2014 Foto: Martin Schramme, 2014

Wer weiß mehr über diese Fabrik?

Landmaschinenbau Auma, Betriebsteil im VEB Weimarwerk

Foto: Martin Schramme, 2014 Foto: Martin Schramme, 2014 Foto: Martin Schramme, 2014

Der Landmaschinenbau hat in Auma Tradition. So gab es am Ort die G.Schmidt Merkendorfer landwirtschaftliche Maschinenfabrik, die Dreschmaschinen, Häckselmaschinen, Höhenförderer und Gebläse herstellte. Zu DDR-Zeiten befand sich hier der VEB Weimarwerk Betriebsteil Landmaschinenbau Auma. Das Weimarwerk ging 1946 aus der Waggonfabrik Weimar AG hervor, die 1898 gegründet wurde. Als reiner Waggonbaubetrieb bestand das Unternehmen noch bis 1953, dann wurde es dem Landmaschinenbau zugeordnet und hieß zunächst VEB Mähdrescherwerk Weimar. Der Betrieb gehörte von 1978 bis 1990 zum Fortschritt-Kombinat. Heute produziert Schmidt Lagersysteme aus Frankfurt/Main an dem Standort.

VEB Keramische Werke Hermsdorf, Betrieb Porzellanwerk Auma

Foto: Martin Schramme, 2014 Foto: Martin Schramme, 2014

Kawenit - oxidkeramische Erzeugnisse

ein Bild im Porzellanwerk Auma, aufgenommen in den 1950er Jahren (DDR)

Soldaten-Denkmal

Foto: Martin Schramme, 2014

Der kniende Soldat ist Teil eines Denkmals, das an Aumas gefallenen Soldaten des Ersten und Zweiten Weltkrieges erinnert.

Betriebe in der DDR
VEB Autosattlerwaren Auma
VEB Dachpappenwerk Auma, Wüstenwetzdorfer Weg 19 (VEB Betonwerke Gera, Betriebsteil 8)
VEB Druckgießereiformenbau Auma
VEB Industrieleuchtenbau Auma
VEB Keramische Werke Hermsdorf, Betrieb Porzellanwerk Auma, Triptiser Str. 22
VEB Landmaschinenbau Auma
VEB Matritzenbau Auma
VEB Plasta-Preßwerk Auma
VEB Polyplast Auma (VEB Kombinat Plasterzeugnisse Eisenberg)
VEB Porzellanwerk Auma (VEB Kombinat Keramische Werke Hermsdorf)
VEB Weimarwerk Betriebsteil Landmaschinenbau Auma, Triptiser Str. 16

Wirtschaft in Auma vor 1945
Auszüge aus dem Brockhaus-Lexikon von 1894: An der Eisenbahnlinie Triptis-Blankenstein. Post, Telegraph, Weberei, Gerberei, Strickerei, Fabrik mechan. Webstühle.