Aken

Artefakte - Denkmale deutscher Geschichte
Fotos: Martin Schramme | Keine Verwendung der Bilder ohne Nachfrage!
letzte Änderung: 11.07.2017

Hafen Aken | Hafen- und Lagerhaus-AG

Foto: Martin Schramme Foto: Martin Schramme

Seit 1889 ist der Hafen in Aken in Betrieb.

Magnesitwerk Aken (ehemals I.G. Farben, gegr. 1834)

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Das Magnesitwerk in Aken wurde 1834 gegründet. Der erste Leiter des VEB Magnesitwerk Aken hieß Karl Kettmann. Er stemmte sich gegen die Demontage 1946 und leitete den Wiederaufbau von 1947 bis 1951. Der VEB bestand von 1947 bis 1990. Er gehörte zuletzt zum VEB Bandstahlkombinat "Hermann Matern" Eisenhüttenstadt, seit 1990 EKO Stahl AG. Kernstück war ein Drehrohofen für Sintermagnesit.

Magnesit ist ein extrem feuerfestes Material (bis 3000 Grad Celsius) und wird daher für Hochofen-Ziegel eingesetzt.

Betriebe in der DDR
VEB Anlagenbau Aken (VEB Kombinat Schwermaschinenbau Karl Liebknecht Magdeburg)
VEB Einspritzgerätewerk Aken
VEB Flachglaswerk Aken (VEB Flachglaskombinat Torgau)
VEB Hausschuhfabrik Aken
VEB Magnesitwerk Aken (VEB Bandstahlkombinat Hermann Matern Eisenhüttenstadt / VEB Rohrkombinat Karl Marx Riesa)
VEB Makosidwerk Aken (VVB Feuerfest-Industrie)
VEB Kombinat Metallaufbereitung, Werk Dessau, Verschrottungswerft
VEB Mischfutter und Nährmittel Aken
VEB Schiffsreparaturwerft Aken

Wirtschaft in Aken vor 1945
Eintrag im Brockhaus von 1911: Schiffbau, Tuchweberei, Zucker- und Essenzenfabriken.

Eintrag im Brockhaus von 1894: Fabrikation von Zucker, ätherischen Ölen und Essenzen (Romershausensches Augenwasser), Tuchweberei, Schiffbauerei, Schiffahrt und Handel, vor allem mit Nutzholz.

Legende
Hermann Matern (1893-1971) = namhafter KPD-Funktionär